Oswald Vogell   und seine Nachkommen


Oswald    V o g e l l    
* wo? vermutl. 36341 Lauterbach/H. ?  Wann ? ( vor 1625 )

+ 36110 Schlitz 26.02.1689  im Hospital, lt. Kirchenbuch Schlitz

 Schlosser   = lt. Sterbeintrag des Sohnes Johannes 1637  

                      und lt. Steuerliste Schlitz 1661,

                      wohnhaft am Oberthor in   36110 Schlitz

                   


I. oo   36341 Lauterbach /Hessen  vor 1645 mit Catharina (Nachname nicht bekannt)

 * wo ??, wann ??,   + Lauterbach 02.10.1645  -evang.

"O.V. mit Junker WolpertsAnnen zur Kirche gegangen" lt. KB Lauterbach

 

Kinder: 

1. Johannes Vogell  * Lauterbach 12.09.1636  + Lauterbach 23.06.1637
2. Töchterlein Vogell  *Lauterbach 14.01.1639  + Lauterbach 29.11.1644
3. Elisabeth  Vogell  * Lauterbach 10.10.1645  + Lauterbach 11.11.1645
4. Kind Vogell  * ??  + Lauterbach 22.10.1635
5. Hermann  Vogell  * ??  + Lauterbach 16.03.1642

(Keines der Kinder wurde aus der 1. Ehe älter als 5 Jahre!  Keine weiteren Todeseintragungen  
Vogel in Lauterbach, bis 1670 keine weiteren Eheschließungen Vogel in Lauterbach )

Geschwister des Oswald Vogel
1. Heintz Vogel, geb. ca. 1613, evang., u. seiner Vertrauten geb. ca. 1613, Heirat Lauterbach Juli 1633,
2. Hans Vogell,  geb. ca. 1614, Beruf Schlosser in Schlitz, oo Lauterbach 20.11.1634  mit Babara Brehler,
- zurzeit keine weiteren Erkenntnisse -  

II. oo Lauterbach 10.06.1647 mit Anna (Catharina) Wolpert * ??  + Schlitz 01.08.1678   
KB-Eintragung:
"1678 /299: Mensi julj,12 -Catharina, Oßwald Vogels Haußfrau" (gest.)

Kinder:
1. Johann Vogell  *Lauterbach 04.04.1648 , evang.,  weitere Daten nicht bekannt!
   Wer sind seine Nachfahren ...............??

2. Henrich Vogel, *Schlitz 13.10.1650  + Schlitz 07.08.1736
  
-Taufpate Henrich Weber
  -Hochfreiherrlicher görtzischer Jäger (lt. KB-Eintragung)-
oo Schlitz 14.4.1672 mit Anna Elisabeth Schmidt, * err. 1648 + Schlitz 14.04.1672

Seine Nachfahren siehe Johann Henrich Vogel  

 

Kirchenbücher in Lauterbach ab 1630; lt. Zeittafel 36341 Lauterbach 1575 / 76 gab es die Pest in Lauterbach
Kirchenbücher in Schlitz ab  1609; l
t. Kirchenbuch 36310 Schlitz hat es 1635 die Pest in Schlitz gegeben

Schlosser: (auch Kleinschmied) Wie die meisten anderen metalverarbeitenden Handwerker waren auch die Schlosser ursprünglich in der Zunft der Schmiede angegliedert.

Seit dem 14. Jhdt. bildeten sie jedoch zunehmend mit anderen kleinen Spezialisten Mischzünfte, u.a. mit Armbrustern und Büchsenmachern (Bogener, Schleifern, Schwertfegern, Uhrmachern oder auch mit Harnischmachern, Sporern, Nagel-, Zirkel- und Messerschmiede). In Schlitz wurden die Zünfte "Handwerk" genannt. In einigen wenigen Städten (z.B. in Bremen) blieben die Schlosser jedoch weiterhin mit den Schmieden vereinigt. Zahlreiche Städte, in denen das Schlosserhandwerk eine alte Tradition hat (wie z.B. in Velbert) zeigen Schlüssel und / oder Schlösser in ihrem Wappen. Die überlieferten Handwerksordnungen der Schlosser stellten seit dem 15. Jhdt. strenge Aufnahmebedingungen. So mußte der Lehrling von redlichen Eltern abstammen, ledig und unbescholten sein.

 

 

Eine ebenso lange Wanderzeit wurde von den Gesellen gefordert, bevor sie sich um das Meisterrecht bewerben konnten. Die Arbeitszeit der Gesellen betrug im 16. und 17. Jhdt. bis zu 18 Stunden täglich. Wie bei anderen kleinen Handwerken auch, so lebten Lehrlinge und Gesellen im Haus des Meisters. Als Meisterstück mußten ein oder mehrere Schlösser angefertigt werden. Als sogenannte Kleinschmiede stellten die Schlosser Vorhänge-, Türen-, Truhen- und Kassettenschlösser mit zum Teil komplizierten Fall- und Schließvorrichtungen, Schlüssel, Beschläge und Türbänder sowie Türklopfer und -griffe aus Stabeisen, Blechen und Drähten her.

 

Zu den beeindruckenden Produkten, die das Schlosserhandwerk im 16. Jhdt. hervorgebracht hat, gehören u.a. auch künstliche Handprothesen mit ausgeklügeltem technischen Mechanismus. Esse, Amboß und Schraubstock gehörten zur Werkstattausrüstung eines Schlossers. Seine Handwerkszeuge waren Hämmer, Meißeln und Zangen, Feilen und Bohrer, Stempel, Punzen und Grabstichel sowie einige Meßinstrumente wie Zirkel, Winkel, Schablonen und Zollstock.

Als dann im 19. und 20. Jhdt. maschinell hergestellte Produkte immer mehr die handwerklichen Arbeiten verdrängten, zogen sich die Schlosser weitgehend auf die Bereiche der Bau-und Kunstschlosserei zurück.

 

Suchanfrage: Wo kam Oswald Vogel her, hatte er noch weitere Geschwister usw. ?
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